Eichenprozessionsspinner (EPS)

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Eichenprozessionsspinner – EPS

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger Nachtschmetterling. Die wärmere und trockenere Witterung der letzten Jahre hat zu einer deutlichen Ausweitung des Vorkommens in Deutschland geführt.

Wie der Name es vermuten lässt, ist er grundsätzlich nur auf Eichen anzutreffen.

Die Brennhaare der Raupen, die sich ab dem dritten Larvenstadium ausbilden, sind sowohl für den Menschen, als auch für Hunde und andere Tiere sehr gefährlich. Sie können bei Kontakt starke Hautirritationen, allergische Reaktionen, Augenreizungen und sogar eine akute Atemnot hervorrufen. Die Beschwerden können bis zu 14 Tage anhalten.

Eine Bekämpfung ist sofort anzuraten. Anderenfalls können erhebliche Gefahren für Mensch und Tier entstehen.

Grundsätzlich geht vom Eichenprozessionsspinner ganzjährig eine Gefahr aus. Die gefährlichste Zeit ist allerdings von Mai bis Juni. Dann bilden die Raupen die Brennhaare aus. Da diese etwa 0,2 mm großen Härchen nach Verlassen der Nester jedoch in den Nestern verbleiben und das Nesselgift bis zu 10 Jahre aktiv sein kann, sind auch spätere Beschwerden ganzjährig sehr wahrscheinlich. Herunter gefallene Nester und der Wind kontaminieren sowohl die nähere als auch die weitere Umgebung der befallenen Eichen.

Schaden:

Starke Hautirritationen, allergische Reaktionen, Augenreizungen und sogar eine akute Atemnot. Bei Kontakt mit den Brennhaaren sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Atemnot informieren Sie bitte umgehend einen Notarzt.

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